"Und wo soll ich jetzt hin?" - Ideen und Modelle der gesundheitlichen Versorgung Papierloser in Bremen

12.6.2017
"Und wo soll ich jetzt hin?" - Ideen und Modelle der gesundheitlichen Versorgung Papierloser in Bremen
19.6.2017
DGB Haus

Menschen ohne Papiere und nichtversicherte Unionsbürger*innen sind faktisch von der Gesundheitsversorgung ausgeschlossen. In Bremen gibt es seit 2009 die Humanitäre Sprechstunde, die einen unzureichend kleinen Teil der Versorgung provisorisch übernimmt. Sie steht seit Kurzem in Frage bzw. vor der vollständigen Auslagerung in das Ehrenamt.

Die Podiumsdiskussion wirft einen kritischen Blick auf verschiedene kommunale und europäische Ansätze (z.B. anonymer Krankenschein). Ihre Anwendbarkeit auf Bremen wie steht zwangsläufig im Raum. Ohne angemessene Versorgungsstrukturen wird hunderten von Bremer Geflüchteten zukünftig die medizinische Behandlung verwehrt werden.

Podium
Elisabeth Schmidt-Hieber, PICUM (Platform for International Cooperation
on Undocumented Migrants (Brüssel))
Dr. Kirsten Kappert-Gonther, MdBB
Stephanie Dehne, MdBB
Dr. Rainer Neef, Gesundheitsversorgung für Papierlose e.V.
Dr. Vera Bergmeyer, MediNetz Bremen

Moderation
Marc Millies, Flüchtlingsrat Bremen

Veranstaltende: MediNetz Bremen, Flüchtlingsrat Bremen, Arbeit und Leben Bremen e.V.